Kaum ein Hormonthema verunsichert Männer so stark wie Testosteron und Prostata. Viele haben noch die alte Angst im Kopf: Mehr Testosteron füttert automatisch Prostatakrebs. So einfach ist es nicht. Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes; für 2025 werden rund 75.000 neue Fälle angegeben. Gleichzeitig wachsen viele Tumoren langsam. Die Frage lautet deshalb nicht: Testosteron gut oder böse? Die Frage lautet: Welcher Mann, welcher PSA-Wert, welche Prostata, welcher Tumor, welche Überwachung?
Niedrige Werte sind kein Freibrief
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