Hohe Zuckerwerte greifen die Netzhaut im Auge an. Besonders empfindlich ist die Makula, also die Stelle des schärfsten Sehens. Die diabetische Makula-Degeneration ist der Verlust des scharfen Sehens. Weil Diabetiker heute immer älter werden, stellt das Krankheitsbild der altersbedingten Makula-Degeneration eine zusätzliche Bedrohung dar. Etwa 2 Millionen Deutsche sind von einer Makula-Beeinträchtigung betroffen. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Augenlicht bewahren.
Die größten Risikofaktoren
- Sie wissen nicht, dass Sie Diabetes Typ 2 haben.
- Ihre Blutzuckerwerte sind nicht eingestellt.
- Sie haben bereits seit Jahren Diabetes Typ 2.
- Ihr Blutdruck ist zusätzlich zu hoch.
Achten Sie auf diese Alarmzeichen
- Fixierte Gegenstände erscheinen Ihnen unscharf – z. B. sehen Sie die Uhr, können aber die Zeit nicht lesen.
- Ihre Sehschärfe nimmt ab.
- Sie erkennen weniger Kontraste.
- Sie werden farbenblind.
- Ihre Augen passen sich langsamer an wechselnde Lichtverhältnisse an.
- Gegenlicht blendet Sie schneller.
Mein Tipp
Gehen Sie unbedingt regelmäßig zum Augenarzt. Ihr Augenarzt erkennt Veränderungen an Ihrer Makula lange, bevor Sie Symptome bemerken. Nehmen Sie die Gefahr ernst: Ihre Makula brauchen Sie nicht für das äußere Gesichtsfeld und nicht bei Dunkelheit. Deswegen können sich Patienten mit einer Makula-Degeneration gut in der Umgebung orientieren und im Dunkeln relativ gut sehen.
Diabetes ist die größte Gefahr für Ihre Sehkraft
Diabetes ist die häufigste Ursache von Erblindungen im Alter von 20 bis 74 Jahren. Nach 20 Jahren Diabetes haben 60 bis 80 Prozent der Diabetiker einen Sehverlust erlitten. In den westlichen Industrieländern ist Diabetes die häufigste Ursache von Erblindungen bei Erwachsenen.
Therapien im Überblick:
- Intravitreale Injektion (IVOM): Augenärzte spritzen Medikamente wie VEGF-Hemmer oder Kortison direkt in den Augapfel. Keine Sorge, Sie merken davon nichts! Die Wirkstoffe hemmen die Bildung von neu wachsenden Blutgefäßen auf der Netzhaut. Das bedeutet, dass sie eine Makula-Degeneration lediglich stoppen können.
- Laserkoagulation: Viel seltener setzen Augenärzte einen Laserstrahl ein. Bei dieser Therapie zielen die Augenärzte auf Areale der Netzhaut, die durch den Laserstrahl stillgelegt oder wieder angeklebt werden sollen.
- Operationen: In seltenen Fällen, wenn die Situation an der Netzhaut dramatisch ist, muss der Glaskörper entfernt werden (Vitrektomie).
So schützen Sie Ihr Augenlicht
- Stellen Sie Ihren Blutzucker gut ein: Der Langzeitwert für Ihren Blutzucker HbA1c sollte eine sechs vor dem Komma haben.
- Ernähren Sie sich frisch und ausgewogen: Zusätzlich können Ihnen Nahrungsergänzungsmittel helfen. Einige spezielle Vitalstoffe können Sie nur schwerlich in ausreichender Menge mit Ihrer Ernährung aufnehmen. Legen Sie besonderes Augenmerk auf die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren.
Omega-3-Fettsäuren für gesunde Augen
Amerikanische Wissenschaftler konnten den gesundheitlichen Nutzen der Omega-3-Fettsäuren für das Auge schon 2014 nachweisen (Georgiou et al.: Treating dry age-related macular degeneration with high-dose omega-3 fatty acids. PharmaNutrition 2014, 8-11).
Die Patienten bekamen täglich 3,4 g Eicosapentaensäure (EPA) und 1,6 g Docosahexaensäure (DHA). Bei allen Patienten mit altersbedingter Makula-Degeneration zeigten sich nach fünf Monaten eine spürbare Besserung.
Die besten Vitalstoffe für Ihre Augen
- Lutein (aus Grünkohl, Spinat, Petersilie) erhöht die Dichte der Pigmentstoffe in Ihrer Makula.
- Zeaxanthin (aus Grünkohl, Spinat, roter Paprika) schützt die zellulären Fettstrukturen in Ihrer Netzhaut vor schädlichen blauen Lichtanteilen.
- Omega-3-Fettsäuren (speziell EPA und DHA) schützen Sie vor der altersbedingten Makula-Degeneration. Diese sind in Lachs, Makrele, Hering, Rapsöl und Walnüssen enthalten.
- Vitamin E und C wirken synergetisch bei oxidativem Stress und schützen so Ihr Auge vor Zellschäden.
- Vitamin B3 spielt eine wichtige Rolle für die Regeneration Ihrer Zellen.
- Beta-Carotin wird von Ihrem Körper in Vitamin A umgewandelt. Dies fängt freie Radikale und schützt so Ihre Zellen vor Schädigung.
- Zink ist nicht nur direkt an Ihrem Sehvorgang beteiligt, es verlangsamt auch das Fortschreiten Ihrer Makula-Degeneration.
- Kupfer und Selen hemmen generell Ihren Alterungsprozess und helfen gegen umweltbedingte Zellzerstörungen.
Meine Produktempfehlung
Wie Sie sehen, braucht es einen wirklich ausgeklügelten Ernährungsplan, um alle Vitalstoffe in guter Menge aufzunehmen. Daher rate ich Ihnen bei diesem Thema zu einem Nahrungsergänzungsmittel. Ein Produkt am Markt enthält viele der oben genannten Vitalstoffe in perfekter Dosierung:
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