Im Wald geben Bäume, Sträucher und Moose sogenannte Phytonzide ab. Dabei handelt es sich um pflanzliche Duftstoffe, die wir mit der Atemluft aufnehmen. Pflanzen nutzen diese Stoffe als Kommunikations- und Schutzsystem. Auf den menschlichen Körper wirken sie vor allem beruhigend. Genau dieser Effekt ist für Menschen mit Diabetes interessant, denn Stress lässt den Blutzucker in die Höhe steigen.
Studien zeigen: Patienten fühlen sich messbar besser, wenn sie von Natur umgeben sind. Selbst frisch Operierte benötigen weniger Schmerzmittel, wenn sie aus dem Krankenhausfenster ins Grüne schauen können.
Mit einem Spaziergang im Wald aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte. Dieses ganzheitliche Gesundheitskonzept ist garantiert ohne Nebenwirkungen! Der Effekt hält nach einem ausgiebigen Besuch im Wald bis zu sieben (!) Tage an.
Die fünf positiven Effekte von Waldbaden
- Chronische Schmerzen und Krankheiten werden gelindert.
- Die Immunabwehr wird gestärkt.
- Das mentale Wohlbefinden verbessert sich.
- Herz und Kreislauf kommen zur Ruhe.
- Stresshormone im Körper werden reduziert.
Dadurch sinkt auch Ihr Blutzucker langfristig.
Meine besten Praxistipps
- Sagen Sie zu Hause Bescheid, wohin Sie gehen.
- Tragen Sie bequeme Schuhe und denken Sie an Snacks und Trinkwasser.
- Hören Sie vorher den Wetterbericht. Packen Sie auf jeden Fall eine Regenjacke ein.
- Messen Sie 20 Min. vorher den Blutzucker. Starten Sie nur bei Werten über 120 mg/Deziliter.